Autor: esteinbuechler

  • IKVP bei den Wochen gegen Rassismus

    IKVP bei den Wochen gegen Rassismus

    Der Internationale Kulturverein nimmt auch in diesem Jahr an den Pfaffenhofener Wochen gegen Rassismus teil.

    Bei der Eröffnung am 14. März 2026 stellte der IKVP sich und seine Arbeit an einem Stand auf dem Hauptplatz vor. Unter dem Thema „Menschenrechte für alle“ gab es Aktionen für Erwachsene und auch für Kinder.

    TV Ingolstadt berichtete über den Eröffnungstag:
    https://www.tvingolstadt.de/mediathek/video/wochen-gegen-rassismus/

    Marita Emrich (Mitte) und zwei ihrer Mitstreiterinnen am IKVP-Stand bei den Wochen gegen Rassismus
    Am Infostand des IKVP bei den Wochen gegen Rassismus

  • Interessanter Abend in der Moschee

    Interessanter Abend in der Moschee

    Gemeinsames Fastenbrechen von Muslimen und Christen

    Muslime laden Christen ein – das ist seit über 20 Jahren in Pfaffenhofen gelebte Tradition. Bereits seit Anfang der 2000er-Jahre empfängt die türkisch-islamische Gemeinde Ditib jedes Jahr im Fastenmonat Ramadan Vertreter aus Politik und Gesellschaft, Kirchen und Schulen beim gemeinsamen Fastenbrechen – anfangs in den alten Räumen an der Kellerstraße und seit 2015 nun in der Moschee an der Hohenwarter Straße.

    Am 6. März konnte der neue Ditib-Vorsitzende Seyfettin Kilic viele Gäste zum abendlichen Fastenbrechen, dem „Iftar“, begrüßen, und sie alle bedankten sich für die langjährige Gastfreundschaft. Bürgermeister Thomas Herker bezeichnete die Moschee als „offenes Haus, das auch viele nicht-türkische Besucher hat“, und die stellvertretende Landrätin Kerstin Schnapp hob den Dialog, die Gemeinschaft und das Zusammenkommen hervor.

    Marita Emrich, die Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins (IKVP), betonte, dass mit dem christlich-islamischen Dialog bereits seit über 20 Jahren „Brücken zwischen den Kulturen und Religionen“ gebaut würden. Sepp Steinbüchler, ehemaliger Pastoralreferent der katholischen Stadtpfarrei und Leiter der AG Tisch der Religionen und Kulturen im IKVP, bedankte sich bei den bisherigen Ditib-Vorsitzenden: bei Ali Tekin für seine Pionierarbeit, denn er hatte als Erster die politisch Verantwortlichen der Stadt zum Fastenbrechen eingeladen; bei Erol Demirci, der die Arbeit zwei Jahre lang fortgesetzt hatte, und bei Recep Bal, dessen „Ära“ von 2006 bis 2025 dauerte.

    Recep Bals langjährige Tätigkeit würdigte auch der neue Ditib-Vorsitzende Seyfettin Kilic, und Bal selbst bedankte sich – sichtlich bewegt – bei seinen Landsleuten und den deutschen Gästen für die „hervorragende Zusammenarbeit“ in den vergangenen 19 Jahren. „Wir sind inzwischen längst Einheimische geworden“, erklärte Recep Bal und wies darauf hin, dass auch zwei aktive Ditib-Mitglieder für den Stadtrat kandidierten.

    „Danke“ war vielleicht das wichtigste Wort dieses Abends. So ging ein großes Dankeschön auch an Sepp Steinbüchler für die langjährige Freundschaft und Unterstützung. Und an die türkischen Frauen, die ihre Gäste immer mit köstlichem Essen versorgen – an diesem Abend auch wieder mit Linsensuppe, gebackenen Auberginen mit Hackfleisch und Reis sowie süßen Baklava.

    Dank steht aber auch bei den Gebeten der Muslime im Mittelpunkt, und zwar Dankbarkeit gegenüber Allah. Das erläuterte Harun Gülten, der ehemalige Imam der Pfaffenhofener Gemeinde, den Besuchern, die im schönen Gebetsraum ein Gebet miterleben konnten. Fünfmal täglich beten gläubige Muslime, und der Ramadan ist für sie nicht nur ein Monat des täglichen Fastens von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, sondern auch eine Zeit des Teilens, des Spendens und des abendlichen Zusammenkommens.

    Diese Gemeinschaft im Ramadan bezeichnete die Islamwissenschaftlerin Susanne Odin als wirklich beneidenswert. Als Mitarbeiterin für Interreligiösen Dialog im Kirchenamt der evangelisch-lutherischen Landeskirche Bayern nimmt sie in verschiedenen Gemeinden am Fastenbrechen teil, und dabei spürt sie immer wieder „die Freude am Ramadan, an der Gastfreundschaft und der Gemeinschaft“. Für einen besonderen „Hingucker“ sorgten an diesem Abend drei Buben, die als „junge Derwische“ auftraten: Sefa, Ömer und Berat traten in weißen Gewändern und hohen Hüten auf und tanzten und drehten sich minutenlang zur Musik von Imam Coskun Öztürk.

    „Friedenstänzer“ als Gastgeschenk überreichten die IKVP-Vorsitzende Marita Emrich und Sepp Steinbüchler (von links) an die ehemaligen Ditib-Vorsitzenden Recep Bal, Ali Tekin und den neuen Vorsitzenden Seyfettin Kilic.
    Sepp Steinbüchler (rechts) bedankte sich bei der Islamwissenschaftlerin Susanne Odin für ihr Kommen.
    Essensausgabe beim Fastenbrechen
    • Die Frauen haben die Gäste beim Fastenbrechen wieder bestens bekocht und bewirtet. Dafür bedankte sich der Ditib-Vorsitzende Seyfettin Kilic (rechts) mit Orchideen.
    Als junge Derwische traten Sefa, Ömer und Berat beim Fastenbrechen auf. Ihr Lehrer war Imam Coskun Öztürk, der sie auf der Ud, einer orientalischen Kurzhalslaute, musikalisch begleitete.
  • Die Kunst deines Nachbarn VII

    Die Kunst deines Nachbarn VII

    Zwischenwelten – Junge Kunst von nebenan

    Unter dem Titel „Die Kunst deines Nachbarn“ ist alle zwei Jahre, im Rahmen der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen, eine Ausstellung in der Städtischen Galerie zu sehen, die sich bisher jedes Mal mit einem anderen Land beschäftigt hat. In diesem Jahr ist sie international: Fünf junge Künstlerinnen und Künstler mit Migrationshintergrund aus dem Landkreis Pfaffenhofen zeigen unter dem Titel „Zwischenwelten – Junge Kunst von nebenan“ einige ihrer höchst unterschiedlichen Werke. Kuratiert wird die Ausstellung von der IKVP-Vorsitzenden Marita Emrich und der Künstlerin Carine Raskin-Sander.

    Die fünf jungen Künstlerinnen und Künstler arbeiten in verschiedenen Techniken und ihre Werke zeigen ganz unterschiedliche Ansätze.

    Lea Ndreka ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und hat deutsch-albanische Wurzeln. Sie hat Kommunikationsdesign, Kunst- und Kulturgeschichte an der Technischen Hochschule Augsburg studiert und ihren Master in Design & Change an der Linnaeus Universität in Växjö/Schweden gemacht. Sie arbeitet jetzt als Brand Managerin in Leipzig. Ihr besonderes Interesse gilt der nachhaltigen Entwicklung.

    Ihre künstlerische Praxis sieht Lea als leisen Dialog mit sich selbst, als Versuch zu verstehen, wie sie sieht, spürt, erinnert. In Malerei und Zeichnung öffnet sie Zwischenräume: das Hier und Jetzt, den Zufall, das Dazwischen von Menschen, Gedanken und Gefühlen.

    Daria Zemerova ist in Portugal geboren und hat russisch-ukrainische Wurzeln. Seit 2012 lebt sie in Geisenfeld. Sie stammt aus einer Künstlerfamilie – die Mutter Lyudmyla Storozhenko stellte selbst einen Teil ihrer Kunstwerke bei der „Kunst deines Nachbarn“ 2024 in Pfaffenhofen aus. Daria studiert an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Kunstpädagogik und Germanistik.
    Sie arbeitet mit zahlreichen Techniken – Zeichnung, Malerei, Keramik, Linolschnitt, Kaltnadel-Druck Zyanotypie oder digitale Malerei – und findet gern verschiedene Wege, ihre Kunst auszudrücken. In der Ausstellung „Zwischenwelten“ zeigt sie vorwiegend Drucke und gemalte Bilder, aber auch eine Keramik und einen kleinen Teppich. 

    Dinah-Charles Francis ist ein bayerisches Mädchen mit nigerianischen und kroatischen Wurzeln. Diese verschiedenen kulturellen Einflüsse prägen ihre Sicht auf die Welt. Nach einem Kommunikationsdesign-Studium an der Designschule München studiert sie jetzt Fotografie an der Royal Academy of Art in Den Hague/Niederlande.

    Durch Fotografie versucht sie Barrieren abzubauen, und durch Mode zeigt sie, dass Stil kein Statussymbol ist, sondern eine Sprache des Charakters. Ihr Ziel ist es, Räume zu schaffen, visuelle, physische und kulturelle, in denen Menschen sich selbst neu sehen können. Viel Aufmerksamkeit hat Dinah-Charles Francis im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Amiera Harithas bekommen, denn ihr Entwurf wurde als Oktoberfest-Plakat 2025 ausgewählt.

    Hanna Laura Emrich ist in Pfaffenhofen geboren und hat deutsch-rumänische Wurzeln.
    Sie war Mitglied des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins und stellte 2024 und 2025 zusammen mit ihren Kunstfreunden in der Jahresausstellung des Kreativquartiers einige ihrer Werke aus. Zurzeit studiert sie Kunst und Multimedia an der LMU. 
    Ob Malerei, Zeichnungen oder Fotografie – Hanna ist immer wieder fasziniert von Farbgestaltung und Verzerrung der Realität. Obwohl sie Objekte gern realistisch darstellt, haucht sie ihren Bildern erst durch surreale, harte Farbkontraste Leben ein. In Pfaffenhofen zeigt sie Fotografien sowie Zeichnungen mit Tusche, Buntstift und Acryl.

    Loris van den Beld hat französische und holländische Wurzeln. Er ist in Pfaffenhofen und Scheyern zur Schule gegangen und studiert jetzt Digital Media und Print an der Hochschule München.
    Seine Leidenschaft für Fotografie hat Loris schon mit neun Jahren durch seinen Vater entdeckt und seitdem immer weiter ausgebaut. Mit seinen Fotos will er die Betrachter anregen, ihre eigenen Erfahrungen damit zu verknüpfen. Egal wie banal oder komplex ein Foto auch sein mag, das Ziel bleibt immer gleich: Gefühle in Menschen auszulösen und zum Nachdenken anzuregen.

    • Die Vernissage beginnt am Samstag, 2. Mai, um 19.30 Uhr in der Städtischen Galerie im Haus der Begegnung. Anschließend kann die Ausstellung vom 3. Mai bis 7. Juni besichtigt werden.
    • Am Eröffnungsabend übernimmt Kulturreferent Reinhard Haiplik die Begrüßung der Gäste, und Carine Raskin-Sander gibt eine Einführung in die Ausstellung. Auf dem Programm stehen außerdem eine Tanzvorführung von Viktoria Hartmann und Musik von Anastasia Lytvin (Querflöte – 1. Preis beim Landeswettbewerb und 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ) und Markiian Lytvin  (Klarinette)
    • Am Samstag und Sonntag, 6./7. Juni, sind die Künstlerinnen und Künstler selbst in der Ausstellung anwesend.
    • Zu Führungen durch die Ausstellung lädt Carine Raskin-Sander an zwei Sonntagen, 10. und 31. Mai, jeweils um 16 Uhr ein.
    • Hanna Emrich bietet am Samstag, 6. Juni, von 15 bis 17 Uhr einen Workshop „Zeichentechniken“ an.

    (Foto oben: Lea Ndreka, Que-Linh, digitale Zeichnung)

    Daria Zemerova, Keramik „Weisheit“
    Das Münchner Wies’nplakat 2025 wurde von Dinah-Charles Francis und Amiera Harithas gestaltet.

  • Interkultureller Film „Mission: Joy – Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten“

    Interkultureller Film „Mission: Joy – Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten“

    Dieser Film ist tief bewegend, aber auch sehr humorvoll. „Mission: Joy“ zeigt die außergewöhnliche Freundschaft zweier ganz bedeutender spiritueller Leitfiguren unserer Zeit, die die Grenzen ihrer jeweiligen Religion überschreiten.

    Der Film läuft im Rahmen der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2026 des IKVP und in der vhs-Reihe „Der besondere Film“. Beginn ist am Donnestag, 21. Mai, um 19.30 Uhr im Cineplex Pfaffenhofen, Ledererstr. 3. Karten gibt es online und an der Kinokasse.

    Anlässlich des 80. Geburtstags des Dalai Lama im Jahr 2015 reiste der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu (verstorben im Dezember 2021) zu seinem langjährigen Freund ins nordindische Dharamsala. Dabei standen beide zusammen für mehrtägige Interviews zur Verfügung, aus denen das „Buch der Freude“ entstand. Der Film dokumentiert das Treffen der beiden Freunde, die in ganz unterschiedlichen Welten leben und dennoch so viel gemeinsam haben. Ihre Gespräche drehen sich insbesondere um die Frage, wie man Freude und Zuversicht auch in schwierigen Lebenslagen erhalten oder gewinnen kann. Der kurzweilige Dokumentarfilm fasziniert vor allem durch den Humor und die Weisheit der beiden alten Männer.

    Nach einer kurzen Einführung durch Peter Dorn besteht im Anschluss an den Film die Möglichkeit zum Gespräch im Foyer des Kinos.

    Fotos: © Tenzin Choejor

  • Friedensgebet am Baum der Religionen im Bürgerpark

    Friedensgebet am Baum der Religionen im Bürgerpark

    Zum 9. Friedensgebet am Baum der Religionen im Bürgerpark lädt der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) gemeinsam mit den örtlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften am Mittwoch, 17. Juni, um 19.30 Uhr ein. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung vom Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von Barbara Scheer.

    Das interreligiöse Friedensgebet steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Propheten in Bibel und Koran – und heute?“. Ob Jesaia, Jesus oder Mohammed – im Alten und im Neuen Testament sowie auch im Koran sind eine Reihe von Propheten zu finden. Aus der jüngeren Vergangenheit sind uns Mahatma Gandhi und Martin Luther King als leuchtende Vorbilder bekannt. Und heute? Was heißt es für uns, prophetisch zu leben und zu handeln?

    Mit diesem Thema setzen sich die Verantwortlichen der christlichen und islamischen Religionsgemeinschaften Pfaffenhofens auseinander, die wieder am gemeinsamen Friedensgebet beteiligt sind. Die Leitung und Moderation der Veranstaltung hat Sepp Steinbüchler, der ehemalige Pastoralreferent der katholischen Stadtpfarrei.

    Die Situation von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern in Pfaffenhofen und Umgebung beleuchtet eine Mitarbeiterin der Caritas Pfaffenhofen. Sie berichtet auch über ihre Tätigkeiten und Möglichkeiten bei der Beratung und Betreuung von Migranten. 

    Beim Friedensgebet am 17. Juni werden einige Bierbänke als Sitzgelegenheiten aufgestellt. Die Teilnehmer können aber gern auch eigene Stühle, Hocker o.ä. mitbringen.

    Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung auf Mittwoch, 1. Juli, um 19.30 Uhr verschoben.

    Der Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von Barbara Scheer singt am 17. Juni beim Friedensgebet am Baum der Religionen. Foto: Robert van den Belt

  • Internationales Frauenfrühstück

    Internationales Frauenfrühstück

    Begegnung, Gespräche, Kulinarisches

    Das internationale Frauenfrühstück ist ein Treffpunkt für Frauen aller Nationen, Kulturen und Altersgruppen. Es findet am Freitag, 19. Juni, um 9 Uhr in den Räumen der Caritas, Ambergerweg 3, statt. Der Eintirtt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Frühstück soll Raum für Begegnung bieten und den Austausch zwischen den Frauen ermöglichen. Willkommen sind alle Frauen, die bei einem vielfältigen Frühstücksbuffet und in gemütlicher Atmosphäre neue Kontakte knüpfen wollen, sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen möchten.

    Ansprechpartnerinnen sind die Caritas-Mitarbeiterin Jenny Nguemakwe Poungom und die IKVP-Vorsitzende Marita Emrich.

  • „Märchen aus aller Welt“

    „Märchen aus aller Welt“

    Internationaler Erzählnachmittag

    Die Migrationsberatung der Caritas lädt Groß und Klein zu einem Erzählnachmittag mit internationalen Märchen ein. Treffpunkt ist am Samstag, 20. Juni, um 15 Uhr bei der Caritas, Ambergerweg 3.

    Gemeinsam mit den Erzählern begeben sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Reise durch verschiedene Länder und Kulturen und hören spannende und zauberhafte Märchen aus aller Welt. Der Märchennachmittag bietet Raum für Fantasie, gemeinsames Erleben und interkulturellen Austausch – ein Nachmittag zum Zuhören, Staunen und Wohlfühlen für Kinder, Eltern, Großeltern.

  • 10 Jahre Mutter-Teresa-Statue

    10 Jahre Mutter-Teresa-Statue

    Großes Jubiläumsfest am 14. Juni

    Vor zehn Jahren hat der albanisch-deutsche Kulturverein Sali Çekaj von einem Künstler aus dem Kosovo die Mutter-Teresa-Statue fertigen lassen, die seitdem auf dem Platz zwischen der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche und dem Pfarrheim steht.

    Zum zehnjährigen Bestehen plant Sali Çekaj nun gemeinsam mit der katholischen Stadtpfarrei und dem Internationalen Kulturverein ein Jubiläumsfest, das zugleich den Höhepunkt der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2026 bildet.

    Die Einweihung der Statue wurde im Juni 2016 mit einem Gottesdienst und einem großen Fest gefeiert. Auch das Jubiläum soll nun gebührend gefeiert werden, und viele Gäste aus Religion und Gesellschaft, Kultur und Politik haben dazu bereits ihr Kommen zugesagt.

    Am Sonntag, 14. Juni, um 11.30 Uhr sind alle Interessierten auf den Pfarrplatz bzw. ins Pfarrheim herzlich eingeladen. Auf dem Programm stehen u. a. Auftritte der albanisch-deutschen und der rumänischen Tanzgruppe, ein Wortgottesdienst sowie Grußworte. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Musikgruppe von Artan Likaj. Dazu gibt es Getränke sowie Essen vom albanischen Buffet und vom Grill. Der Eintritt ist frei.

  • Picknick im Paradiesgarten

    Picknick im Paradiesgarten

    „Begegnen – Vertrauen schaffen – Beteiligung anregen“

    Das „Picknick im Paradiesgarten“ hat in Pfaffenhofen längst Tradition, aber in diesem Jahr gibt es eine Premiere: Am Samstag, 11. Juli, von 14 bis 19 Uhr findet das fröhliche Begegnungsfest zum ersten Mal im neuen InterKulturGarten in Niederscheyern statt. Eine gute Gelegenheit also, das neue paradiesische Gelände südlich des Gerolsbachparks kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.

    Darüber hinaus wird am bewährten und beliebten Konzept festgehalten: In Kooperation mit dem AK Inklusion und der Gestaltungsgemeinschaft des InterKulturGartens lädt der Internationale Kulturverein alle Interessierten zu Picknick, Begegnung und gegenseitigem Kennenlernen sowie Kinderprogramm ein. Dabei stehen Getränke zur Verfügung (gern gegen Spende). Essen bringt jeder selbst mit, sodass sich ein internationales Buffet ergibt. Für Kinder gibt es Malen, Basteln, Schminken, Sandkasten, Kletterbäume und viel Natur.

    Der neue InterKulturGarten befindet sich in Niederscheyern, südlich des Gerolsbachparks. Er ist von der Niederscheyerer Straße aus über einen Seitenweg bei der Hausnummer 44 erreichbar. Fahrradstellplätze sind im Eingangsbereich vorhanden. Parkplätze gibt es an der Niederscheyerer Straße und beim Schul- und Sportzentrum Niederscheyern.

    Idyllisch und naturnah: der neue InterKulturGarten in Niederscheyern. Fotos: IKG Paf

  • Jahresempfang der Religionen und Kulturen

    Jahresempfang der Religionen und Kulturen

    Die Neuapostolische Gemeinde lädt ein

    Die Neuapostolische Gemeinde Pfaffenhofen feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Sie ist daher diesmal der Gastgeber beim Jahresempfang der Religionen und Kulturen. Der Empfang für geladene Gäste findet am Freitag, 9. Oktober, um 19.30 Uhr im neuen Kirchengebäude der Neuapostolischen Gemeinde, Schießstätte 5, statt.

    Gemeindeleiter Dr. Volker Stagge wird kurz den Weg seiner Gemeinde in die Ökumene in Pfaffenhofen darstellen.

    Referentin des Abends ist die katholische Theologin Dr. Verena Hammes, die als Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Deutschland den Weg der Neuapostolischen Kirche in die Ökumene aus Sicht der ACK schildern wird.