Ukrainische Benefizaktion mit ausdrucksstarken Tänzen, Liedern und Theatergeschichten

Sie wollten etwas tun für hilfsbedürftige Landsleute in ihrer Heimat: Die ukrainische griechisch-katholische Gemeinde Pfaffenhofen lud am Samstag zu einer Benefizveranstaltung ins Pfarrheim ein. Mit einem stimmungsvollen Programm aus Liedern, Tanz und Theater führten sie dem Publikum die Nöte und Leiden in der Ukraine vor Augen. Bei einem anschließenden Buffet mit ukrainischem Essen gab es dann Gelegenheit zu Gesprächen und nicht zuletzt zum Spenden. Der Erlös der Veranstaltung kommt der ukrainischen Hilfsorganisation „Misto Dobra – City of Goodness“ zugute, die vor allem kranke und bedürftige Kinder und Frauen unterstützt.   

Die ukrainischen Katholiken feiern jeden Sonntagnachmittag einen Gottesdienst in der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche. Dazu kommt immer ihr Pfarrer aus Augsburg nach Pfaffenhofen. Er hatte auch die Idee für die Benefizaktion zum „Tag der Wohltätigkeit“, der international am 5. September begangen wird. Einige in Pfaffenhofen lebende Ukrainer, die sich mit ihren musikalischen und tänzerischen Fähigkeiten bereits einen Namen gemacht haben, trugen mit ihren Beiträgen zu dem abwechslungsreichen Programm bei. So etwa die Familie Lytvyn mit Musik und Theater sowie die Tänzerin und Choreographin Viktoria Hartmann mit einigen ihrer Schülerinnen. Mit ausdrucksstarken Darstellungen und Tänzen erzählten sie Geschichten voller Emotionen ganz ohne Worte. „Eine kleine gute Tat kann so viel verändern“, betonte Moderatorin Anastasiia Müller – und meinte damit keineswegs nur Geldspenden, sondern vor allem auch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Und so sangen einige Mitwirkende am Schluss ein gemeinsames Dankeschön-Lied für die Besucher.