Kategorie: Interkulturelles

  • 10 Jahre Mutter-Teresa-Statue

    10 Jahre Mutter-Teresa-Statue

    Großes Jubiläumsfest am 14. Juni

    Vor zehn Jahren hat der albanisch-deutsche Kulturverein Sali Çekaj von einem Künstler aus dem Kosovo die Mutter-Teresa-Statue fertigen lassen, die seitdem auf dem Platz zwischen der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche und dem Pfarrheim steht.

    Zum zehnjährigen Bestehen plant Sali Çekaj nun gemeinsam mit der katholischen Stadtpfarrei und dem Internationalen Kulturverein ein Jubiläumsfest, das zugleich den Höhepunkt der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2026 bildet.

    Die Einweihung der Statue wurde im Juni 2016 mit einem Gottesdienst und einem großen Fest gefeiert. Auch das Jubiläum soll nun gebührend gefeiert werden, und viele Gäste aus Religion und Gesellschaft, Kultur und Politik haben dazu bereits ihr Kommen zugesagt.

    Am Sonntag, 14. Juni, um 11.30 Uhr sind alle Interessierten auf den Pfarrplatz bzw. ins Pfarrheim herzlich eingeladen. Auf dem Programm stehen u. a. Auftritte der albanisch-deutschen und der rumänischen Tanzgruppe, ein Wortgottesdienst sowie Grußworte. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Musikgruppe von Artan Likaj. Dazu gibt es Getränke sowie Essen vom albanischen Buffet und vom Grill. Der Eintritt ist frei.

  • Picknick im Paradiesgarten

    Picknick im Paradiesgarten

    „Begegnen – Vertrauen schaffen – Beteiligung anregen“

    Das „Picknick im Paradiesgarten“ hat in Pfaffenhofen längst Tradition, aber in diesem Jahr gibt es eine Premiere: Am Samstag, 11. Juli, von 14 bis 19 Uhr findet das fröhliche Begegnungsfest zum ersten Mal im neuen InterKulturGarten in Niederscheyern statt. Eine gute Gelegenheit also, das neue paradiesische Gelände südlich des Gerolsbachparks kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.

    Darüber hinaus wird am bewährten und beliebten Konzept festgehalten: In Kooperation mit dem AK Inklusion und der Gestaltungsgemeinschaft des InterKulturGartens lädt der Internationale Kulturverein alle Interessierten zu Picknick, Begegnung und gegenseitigem Kennenlernen sowie Kinderprogramm ein. Dabei stehen Getränke zur Verfügung (gern gegen Spende). Essen bringt jeder selbst mit, sodass sich ein internationales Buffet ergibt. Für Kinder gibt es Malen, Basteln, Schminken, Sandkasten, Kletterbäume und viel Natur.

    Der neue InterKulturGarten befindet sich in Niederscheyern, südlich des Gerolsbachparks. Er ist von der Niederscheyerer Straße aus über einen Seitenweg bei der Hausnummer 44 erreichbar. Fahrradstellplätze sind im Eingangsbereich vorhanden. Parkplätze gibt es an der Niederscheyerer Straße und beim Schul- und Sportzentrum Niederscheyern.

    Idyllisch und naturnah: der neue InterKulturGarten in Niederscheyern. Fotos: IKG Paf

  • Jahresempfang der Religionen und Kulturen

    Jahresempfang der Religionen und Kulturen

    Die Neuapostolische Gemeinde lädt ein

    Die Neuapostolische Gemeinde Pfaffenhofen feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Sie ist daher diesmal der Gastgeber beim Jahresempfang der Religionen und Kulturen. Der Empfang für geladene Gäste findet am Freitag, 9. Oktober, um 19.30 Uhr im neuen Kirchengebäude der Neuapostolischen Gemeinde, Schießstätte 5, statt.

    Gemeindeleiter Dr. Volker Stagge wird kurz den Weg seiner Gemeinde in die Ökumene in Pfaffenhofen darstellen.

    Referentin des Abends ist die katholische Theologin Dr. Verena Hammes, die als Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Deutschland den Weg der Neuapostolischen Kirche in die Ökumene aus Sicht der ACK schildern wird.

  • Kosovo-Albaner feiern ihren Unabhängigkeitstag

    Kosovo-Albaner feiern ihren Unabhängigkeitstag

    Vor 18 Jahren, im Februar 2008, hat der Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Für den albanisch-deutschen Kulturverein Sali Çekaj ist das immer wieder ein guter Grund zum Feiern. So auch am 7. Februar 2026, als der Verein seine Mitglieder und einige deutsche Gäste in den Stockerhof eingeladen hatte, um mit Ansprachen und Gedichten, Musik und viel Tanz die Unabhängigkeit zu feiern.

    Die aus dem Kosovo stammenden Mitglieder des Vereins Sali Çekaj sind, wie die allermeisten Kosovaren, albanischer Abstammung. Sie fühlen sich keineswegs als Serben, sondern vielmehr als Albaner, wobei etliche von ihnen längst die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Und so begann die Feier im Stockerhof mit drei Hymnen – der kosovarischen, der albanischen und der deutschen Nationalhymne.

    Argent Ferizi, der Vorsitzende des Vereins, konnte einige Gäste besonders begrüßen, darunter die Generalkonsulin der Republik Albanien in München, Gentiana Mburimi, den bayerischen Integrationsbeauftragten Karl Straub, den Münchener Stadtrat Delija Balidemaj, die Vorsitzendes des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen, Marita Emrich, und ihren Amtsvorgänger Sepp Steinbüchler. Ferizi ging kurz auf die Vorgeschichte der Unabhängigkeit des Kosovo ein, und einige Jugendliche des Vereins trugen dazu Texte und Gedichte vor.

    Gentiana Mburimi hob in ihrem Grußwort hervor, dass solche Feiern wichtig seien, um die Traditionen, die Kultur und die Sprache der Heimat an die junge Generation weiterzugeben. Sie bezeichnete es als wichtig, dass die Albaner sich am Wohnort integrieren, aber trotzdem ihre Traditionen bewahren. Karl Straub attestierte den Mitgliedern von Sali Çekaj „tolle Arbeit“, da sie sich nicht nur im Landkreis Pfaffenhofen und ganz Bayern, sondern auch in ihrer Heimat engagieren. „Sie sind ein fester Bestandteil Bayerns, und wir sind froh, dass Sie hier sind“, betonte Straub.

    Das bestätigte auch Delija Balidemaj, da der Verein seit über 20 Jahren großartige humanitäre Arbeit in der Heimat leiste. Die Verdienste von Sali Çekaj um die interkulturelle Arbeit in Pfaffenhofen hob Sepp Steinbüchler hervor. So habe der Verein schon vor 20 Jahren bei der Vorbereitung der ersten Interkulturellen Wochen in Pfaffenhofen tatkräftig mitgewirkt und sei von Anfang an ein fester Bestandteil des Internationalen Kulturvereins. Ein besonderes Zeichen hatte Sali Çekaj vor zehn Jahren mit der Aufstellung der Mutter-Teresa-Statue auf dem Platz neben der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche gesetzt. Und nicht zuletzt unterstützen die Mitglieder seit Jahrzehnten bedürftige Landsleute in ihrer Heimat, wo sie im Jugoslawienkrieg zerstörte Wohnhäuser wiederaufgebaut bzw. neu gebaut haben.

    Eine beliebte Gruppe des Vereins, die schon öfter in Pfaffenhofen einen Einblick in die Kultur ihrer Heimat gegeben hat, ist die Kinder- und Jugendtanzgruppe unter der Leitung von Shemsi Haziri und Rafet Muli, die auch an diesem Abend in ihren rot-weißen Trachten traditionelle albanische Tänze aufführte.

    Später kamen dann zu den typischen Reigentänzen viele Besucher – und vor allem Besucherinnen – auf die Tanzfläche. Für die richtige Stimmung sorgte dabei die im Kosovo recht bekannte Musikgruppe „Vellezerit Mziu“, zu Deutsch „Fünf Brüder“. Die beiden Sänger und drei Musiker sind wirklich fünf Brüder, die direkt aus Theranda nach Pfaffenhofen angereist waren.

    Argent Ferizi (links), der Vorsitzende des albanisch-deutschen Kulturvereins Sali Çekaj, mit einigen Ehrengästen bei der Unabhängigkeitsfeier. Im Bild weiter von links: die albanische Generalkonsulin Gentiana Mburimi, der Integrationsbeauftragte Karl Straub, der Münchener Stadtrat Delija Balidemaj, die Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins, Marita Emrich, ihr Amtsvorgänger Sepp Steinbüchler und Vorstandsmitglied Gazmend Dashi.

  • Gastfreundschaft mit Tradition

    Gastfreundschaft mit Tradition

    Muslime laden Christen zum Fastenbrechen ein

    Ihre Gastfreundschaft hat Tradition: Die Pfaffenhofener Muslime der türkisch-islamischen Gemeinde Ditib laden seit über 20 Jahren im Fastenmonat Ramadan Vertreter anderer Religionen, aus Stadt und Politik, Schulen und Gesellschaft zum Fastenbrechen ein. Heuer findet dieses gemeinsame Fastenbrechen am Freitag, 6. März 2026, um 17.30 Uhr in der Moschee an der Hohenwarter Straße statt.

    Das Programm sieht neben dem gemeinsamen Essen auch Ansprachen sowie eine besonderen Tanzvorführung vor, und außerdem haben alle Interessierten die Möglichkeit, das Gebet im schönen Gebetsraum der Pfaffenhofener Ensar-Moschee mitzuerleben. Das Fastenbrechen bildet zugleich den Auftakt zu den Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2026 des Internationalen Kulturvereins (IKVP), die in den kommenden Monaten noch eine ganze Reihe von Veranstaltungen in Pfaffenhofen bieten.

    Der Fastenmonat Ramadan dauert in diesem Jahr vom 19. Februar bis zum 20. März. Für die Muslime ist dies eine ganz besondere Zeit, in der es nicht nur um den Verzicht auf Essen und Trinken geht, sondern auch um soziales Engagement und vor allem um die innere Hinwendung zu Gott. Das Fasten ist eines der wichtigsten Gebote des Islam. In dieser Zeit stehen Besinnung und Enthaltung im Vordergrund. Zudem gibt der Ramadan mit dem abendlichen Fastenbrechen allen Teilnehmern die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Beisammensein.

    Die Veranstaltung am 6. März beginnt im Saal der Moschee mit einer Begrüßung durch den neuen Ditib-Vorsitzenden Seyfettin Kilic und einer Vorstellung der neuen Ditib-Vorstandsmitglieder. Nach Grußworten stellt die Islamwissenschaftlerin und evangelische Theologin Susanne Odin die Aufgaben und Tätigkeiten ihrer Fachstelle für Interreligiösen Dialog und Islamfragen vor, die im Kirchenamt der evangelisch-lutherischen Landeskirche Bayern angesiedelt ist. Es folgen das Gebet der Muslime und das gemeinsame Essen sowie zum Abschluss ein „Tanz der Derwische“, dargestellt von der Kinder- und Jugendgruppe der Gemeinde unter der Leitung von Imam Coskun Öztürk.

    Essensausgabe
    Die Frauen der Ditib-Gemeinde bereiten immer ein köstliches Essen für die Besucher des Fastenbrechens vor.
    Die Teilnehmer des Fastenbrechens können auch das Gebet der Muslime im schönen Gebtsraum miterleben.

  • Interkulturelle und Interreligiöse Wochen 2026

    Fastenbrechen in der Moschee und neue Ausstellung in der Reihe „Kunst deines Nachbarn“

    Alle zwei Jahre führt der Internationale Kulturverein Interkulturelle und Interreligiöse Wochen durch. 2026 steht die Veranstaltungsreihe mit vielen interessanten Terminen wieder auf dem Kalender.

    Den Anfang macht am Freitag, 6. März 2026 das traditionelle Fastenbrechen in der Moschee, zu dem die Pfaffenhofener Muslime viele Christen einladen. Näheres siehe hier

    Im Mai folgt dann die mittlerweile 7. Auflage der Ausstellungsreihe „Kunst deines Nachbarn“ in der Städtischen Galerie im Haus der Begegnung: Unter dem Titel „Zwischenwelten – Junge Kunst von nebenan“ zeigen fünf junge Künstlerinnen und Künstler aus Pfaffenhofen und Umgebung, deren familiäre Wurzeln in verschiedenen europäischen Ländern liegen, einen Querschnitt ihrer Arbeiten.

    Hanna Laura Emrich, Dinah-Charles Francis, Lea Ndreka, Loris van den Beld und Daria Zemerova präsentieren höchst vielfältige Zeichnungen und Gemälde, Fotos, Objekte und digitale Prints.

    Lea Ndreka: Que-Linh, digitale Zeichnung